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 | "Aus" für Amalgam ? |
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Das "Aus" für Amalgam ?
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Das Wichtigste zuerst Die gesündeste Zahnfüllung ist: Gar keine! Wer Wert auf "Bioverträglichkeit" legt, sollte darauf achten, dass die Zähne sauber und gesund bleiben. Jede notwendig werdende Füllung ist ein körperfremder Stoff.
Amalgam - seit 150 Jahre in Gebrauch Seit 150 Jahren arbeiten Zahnmediziner mit Amalgam, und genau so lange dauert auch die Diskussion um dieses Füllmaterial. Wissenschaftler in aller Welt haben sich mit diesem Werkstoff beschäftigt, weil immer wieder Sorgen aufkamen, ob die Metallmischung langfristig wirklich gut verträglich ist. Das Material wurde laufend weiter verbessert und gilt in Fachkreisen als der bestuntersuchte zahnärztliche Werkstoff überhaupt. Ein Plus, das nicht alle modernen Materialien aufweisen können, die als Amalgam-Alternativen gehandelt werden.
Amalgam - die Vorteile Amalgam ist leicht zu verarbeiten und hat eine sehr lange Haltbarkeitsdauer, 10 Jahre sind keine Seltenheit! Darüber hinaus ist dieses Material sehr preiswert, der Patient muss daher nichts zuzahlen.
Amalgam - die Nachteile Am augenfälligsten ist die metallisch-graue Farbe. Da inzwischen die Ästhetik eine große Rolle spielt, verzichten viele Patienten aus diesem Grund auf Amalgam. Der andere wesentliche Aspekt ist die zusätzliche Belastung des Körpers durch in geringen Mengen freiwerdendes Quecksilber.
Amalgam - die Fakten Amalgam enthält Quecksilber, das in seiner flüssigen Form giftige Dämpfe freisetzt. In der Verbindung mit Silber, wie es bei Amalgam der Fall ist, wird es dagegen vom menschlichen Körper fast nicht aufgenommen und über den Magen-Darm-Trakt ausgeschieden. Weitaus gefährlicher sind organische Quecksilberverbindungen aus der Nahrung, hier sind besonders Fische belastet. Diese können vom Körper leicht aufgenommen werden und dort , ähnlich wie bei flüssigem Quecksilber, Dämpfe freisetzen. Doch Untersuchungen in Japan und Norwegen, wo sehr viel Fisch gegessen wird, haben gezeigt, dass trotz der hohen Quecksilberbelastung kein erhöhtes Krankheitrisiko besteht. Dies gilt auch für Berufsgruppen, die intensiv mit Quecksilber arbeiten, wie zum Beispiel Arbeiter in der Spiegelindustrie oder Zahnärzte und ihr Personal. Es gibt keine Studie, die einen Zusammenhang zwischen Amalgam und der Entstehung von Krankheitssymptomen belegt.
Gesundheitsschäden Fakt ist, dass der Körper in den Nieren und im Gehirn Quecksilber einlagert. Fakt ist auch, dass Menschen mit Amalgamfüllungen einen höheren Quecksilbergehalt im Körper haben, als Menschen ohne Amalgam. Offen bleibt jedoch, ob dies für die Gesundheit und das Wohlbefinden tatsächlich eine Bedeutung hat. Fakt ist auch, dass es Menschen gibt, die durch Amalgam krank geworden sind. Dies sind aber allergische Reaktionen, die auf jeden in der Natur vorkommenden Stoff auftreten können. Derartige Allergien sind aber höchst selten. Zu bedenken ist auch, dass Allergien auf die Kunststoffe in Füllmaterialien wesentlich häufiger sind.
Amalgamgegner bringen immer wieder eine ganze Reihe von chronischen Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen mit erhöhter Quecksilberbelastung in Verbindung, dafür gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege. Eher dagegen spricht auch, dass bei beruflich stark exponierten Personen, dazu gehören auch Zahnärzte und das zahnärztliche Personal, keine der vermuteten Gesundheitsstörungen häufiger auftritt, als bei anderen Menschen.
"Amalgamsanierung" Werden intakte Amalgamfüllungen auf Grund gesundheitlicher Beschwerden ausgetauscht, so läßt sich in den allermeisten Fällen kein Erfolg feststellen. Klagte der Patient dagegen lediglich über Mißbefindlichkeiten, so ist in einigen Fällen durchaus eine Besserung zu verzeichnen, was aber auch ein Beleg. dafür sein könnte, dass in Wirklichkeit psychosomatische Beschwerden vorlagen. Die wichtige Rolle der Seele bei den dem Amalgam zugeschriebenen Beschwerden hat auch die "Deutsche Gesellschaft für Psychologie" auf ihrer Jahrestagung 1998 in Dresden untermauert. Ehe man funktionstüchtige Amalgamfüllungen ersetzen lässt, sollte eine umfangreiche Untersuchung erfolgt sein, die andere Ursachen ausschließt. Sonst ist die Gefahr eines Mißerfolges groß.
weitere Informationen http://www.kzbv.de/m41.htm?/gesauf/zbeh/beha3.htm
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